Blue Flower

Konzertabend in Leingarten - ein wundervoller musikalischer Hochgenuss

 

Lange bevor der letzte Kuchen aufgeschnitten war, trafen sich viele fleißige Helfer am 17. März 2018 in den Räumen des Kulturgebäudes in 74211 Leingarten, um die Vorbereitungen für den Begegnungsnachmittag und den Konzertabend zu treffen. Kurz vor 15.00 Uhr trafen die ersten Gäste ein. Musikalisch wurden sie von Kara und Anton Kappes begrüßt, welche mit ihrer Musik Heimatgefühle weckten und wesentlich zur guten Laune aller Anwesenden beitrugen. Bei heimatlichen Weisen, einem leckeren Kuchen und einem heißen Getränk wurde rege geplaudert und sich ausgetauscht. Christel Muranyi traf ehemalige Nachbarn im hohen Alter von 85 und 90 Jahren und sagte anschließend: "Dass ich sie nach so langer Zeit wieder sehen konnte, war für mich die größte Freude ... zu sehen, dass manche Dinge sich dann doch nicht ändern und ihre Freude und Herzlichkeit nach so vielen Jahren noch Bestand hat, hat mich unglaublich begeistert." Welch wertvolle Begegnung! Und es sollte nicht die einzige an diesem Nachmittag bleiben. Die Herzlichkeit und gute Laune schlug wie ein Lauffeuer um sich. Mitten drinnen eines der bekanntesten Gesichter Sanktannas: Unsere Mara Kayser, die sich sichtlich wohl fühlte im Kreise ihrer Landsleute und Fans. Die waren eigens aus weiter Entfernung (Nähe Holländischer Grenze, Odenwald, München, Norddeutschland ...) angereist um die "gute Sache" zu unterstützen und dabei ein Konzert der extra Klasse zu erleben. Für Caetan Muranyi, einer der 300 Gäste des Abends, war es ein "muss" dabei zu sein: "Es war abzusehen, dass es ein kleines Sanktannaer Treffen werden wird. Und in der Tat war ich überrascht, nach 30 Jahren Auswanderung, dass man ein Weilchen braucht, den Nachbarn, den Freund, den Bekannten vom Cursâfahren, mit denen man täglich zu tun hatte, wieder zu erkennen. Und wie einfach und schön es ist, nahtlos an alte Zeiten anknüpfen zu können". Überall sah man die strahlenden Gesichter, auf denen sich die Wiedersehensfreude wiederspiegelte. Manch Überraschung hielt der Nachmittag bereit, während im Großen Saal die Licht- und Tontechniker: Michel Reinholz, Sepp Werner, Karl Hell und Valentin Hell, akribisch genau den Abend vorbereiteten. Eine kleine Probe dazwischen für die Feinabstimmungen klappte problemlos, während sich der kleine Saal und das Foyer füllte. Hier konnte man sich an dem Info- und Verkaufstisch über den Förderverein "Mutter-Anna-Kirche Sanktanna e.V." informieren und viele selbst gebastelte Sachen erwerben. Ganz nach dem Banater Motto "Nichts wird weggeschmissen, alles ist noch für irgendetwas gut" haben treue Sanktannaer und Unterstützer des Fördervereins nette Kleinigkeiten gebastelt, bedruckt und zum Verkauf dem Förderverein zur Verfügung gestellt. Der Nachhaltigkeitsgedanke stand dabei Pate. Zur Saaleröffnung waren bereits viele Leingartener Bürger erschienen. Im Amtsblatt, in der Zeitung und viele ausgehängte Plakate kündigten bereits zwei Wochen vorher das Benefizkonzert an. Der Veranstaltungsraum bot ein wunderbares Ambiente für den musikalischen Genuss des Abends. Die weißen Birkenstämmchen auf der Bühne, geschmückt mit selbst gebastelten Bast-Ostereier, hoben sich wirkungsstark vom schwarzen Hintergrund ab. Frühlingsblumen setzten wirkungsvoll bunte Farbtupfer. Das ganze Bühnenbild passte harmonisch ins Gesamtbild des Tages. In der Begrüßung zu Beginn des Konzertes stellte Katharina Hell kurz den Förderverein vor und bereitete den Weg für die Künstler des Abends.  Mit "Ich zeig dir meine Welt" eröffnete Mara Kayser das Konzert und hielt Wort: Einen wahren Liederteppich breitete sie aus und zeigte uns eine Welt voller Gefühl und Phantasie. So sang sich Mara in die Herzen ihres Publikums und ließ die begeisterten Zuhörer selbst mitsingen. Herbert Hellstern, der erste Vorsitzende des Fördervereins und begeisterter Mara Kayser Fan fasste nach dem Konzert zusammen: "Die Reaktionen des Publikums waren überwältigend. Das ist den sehr zu Herzen gehenden Schlagern von Mara Kayser sowie den Beiträgen des Singkreises zu verdanken. Ich werde diesen Abend in unvergesslicher Erinnerung behalten. Ich und bestimmt auch viele im Publikum sind Zeuge eines musikalischen Hochgenusses geworden".  Diese harmonische Einheit zeigte sich auch im Duett mit Michael Reinholz, Mara Kaysers Bruder und musikalischen Partner der "Eurosound Gruppe", zu der auch Sepp Werner zählt. Herr Hellstern schwärmte nach dem Konzert: " Wir haben eine wunderbare Symbiose von Mara Kayser und Ihrem Bruder sowohl in musikalischer,  wie auch in menschlich geschwisterlicher Hinsicht wahrgenommen." Zusammen sangen beide auch Ständchenlieder für Sanktanna - eine besondere Liedgattung, die auf einen ganz besonderen Sanktannaer Brauch zurückgeht: dem "Ständchensingen". "Abends steht beim Fensterlein" geht auf Textteile von Karl Abt, 1842, zurück und vermischte sich mit einem anderen Liebeslied zu einem der meist gesungenen Ständchenlieder in Sanktanna. Das zweite obligatorische Ständchenlied: "Schönster Schatz verzeih es mir", geht in seinen Anfängen auf das 17. Jahrhundert zurück. In Sanktanna wurde es durch die Jugendkulturgruppe "VKSK" (Vereinigte Kulturgruppe Sanktanna Komlosch), deren Gründer Anton Bleiziffer war, bekannt gemacht und geht auf eine Initiative des Vaters von Mara Kayser und Michael Reinholz zurück. Welch Erinnerungen vor dem geistigen Auge der Sanktannaer Zuhörer vorbeizogen, kann man sich gedanklich ausmalen. Der "Freiburger Singkreis" welcher extra mit einem großen Reisebus anreiste, brachte uns mit  "Grüße aus Freiburg", einem alten Wanderlied von Anton Bleiziffer bearbeitet, die Grüße seiner Wahlheimat mit. Die meisten dargebotenen Lieder stammten aus der Feder von Anton Bleiziffer, dem Leiter des Freiburger Singkreises, der bereits mehrfach auf Grund seiner unzähligen Beiträge als Kulturschaffender und Kulturvermittler ausgezeichnet wurde. Herbert Hellstern sagte anschließend: "Die Lieder des Singkreises haben sich durch besondere Treue zur Heimat Sanktanna ausgezeichnet und sind den Sanktannaern zu Herzen gegangen." Auch die "Kirchweihpolka" 1968 von Bleiziffer komponiert durfte nicht fehlen. Solistisch glänzten Theresia und Josef Rentz und Elfriede Mayer. Die positiven und emotional bewegenden Rückmeldungen aus dem Publikum blieben nicht aus. Die Mara Kayser Fangemeinde sagte, die Freiburger hätten in ihnen bis dato nicht dagewesene Heimatgefühle geweckt, die Lieder seien ihnen "unter die Haut gegangen" und sie waren beeindruckt und gerührt "über so ein klares Bekenntnis zu ihrer Identität". Sie seien von einem klassischen Mara Kayser Konzert ausgegangen und hätten diesen emotional bewegenden Abend nicht erwartet. Es kam sogar die Frage auf, ob die Lieder und Texte von Anton Bleiziffer auch von ihnen in ihren Chören gesungen werden könnten. Auch Fragen von Leingartener Konzertbesucher nach dem Banat und den Banater Schwaben blieben nicht aus. So leistete dieser Abend unverhofft aber ganz stark einen großen Beitrag zur Aufklärung und Transparenz unserer Geschichte und zog weite Kreise, auch über das Konzert hinaus. Caetan Muranyi erzählte uns nach dem Konzert folgendes: "Rechts und links von uns saßen zwei Paare aus Siebenbürgen, die sich seelisch verpflichtet fühlten, diese Idee zu unterstützen und diesen kulturellen Rahmen zu nutzen, um Ihren Beitrag zu leisten." Er selbst war jahrelang Mitglied des Freiburger Singkreises. Heute singt in dritter Generation seine Tochter Christine und die 11-jährige Enkeltochter Lea mit "an einem Abend der kulturell sowie emotional sehr ans Herz ging. Dass man dann noch die Gelegenheit hatte, seinen bescheidenen Beitrag leisten zu können für die Renovierung der Mutter-Anna-Kirche, rundete diese Veranstaltung erst richtig ab. Nicht zuletzt hat der gesamte Tag dermaßen beeindruckt, weil Katharina Hell mit all Ihren zahlreichen Helfern einen Rahmen geschaffen hat, bei dem man sich herzlich willkommen und aufgehoben fühlte. Dieser Kraftaufwand aller Beteiligten verdient unseren herzlichsten Dank." Dies haben wir vor allem unserem musikalischen Aushängeschild Mara Kayser zu verdanken, die die Zuhörer zu wahren Beifallsstürmen veranlasst hat. Frau Eberling aus Leingarten schreibt im Anschluss an das Konzert folgendes an Mara Kayser: "Hab mich dann übers Internet schlau gemacht um Sie und ihre Musik kennen zu lernen. War sehr beeindruckt. Hab mich sehr wohl gefühlt. Es war einfach ein sehr herzlicher emotionaler Abend. Hab ihn sehr genossen." Keine andere Interpretin in ihrem musikalischen Segment konnte sich häufiger in den deutschen Rundfunk-Hitlisten platzieren als sie" lesen wir auf der Homepage Seite von Mara Kayser. Dieser Abend lieferte die Bestätigung: Die Melodien die Mara Kayser mit ihrer samtweichen Stimme sang, erschlossen zauberhaft unsere Herzen. Ihre Stimme erinnert an "Klatschmohn im Sommerwind" auf der Banater Heide. Stark und wirkungsvoll, so wie die Wellen des Schwarzen Meeres die Küste erreichen, erreichte sie die Zuhörer. Mara Kayser lebt ihre Musik und geht mit jedem Takt in der Musik auf. Aber nicht nur das, Mara Kayser nimmt auf diese Reise jeden ihrer Zuhörer mit und durchlebt mit ihnen den Zauber ihrer Welt. "Die Professionalität von Mara Kayser und ihres Teams hat das Publikum mitgerissen" so Herbert Hellstern. Ganz nebenbei gibt Mara Kayser Einblicke in ihre Gefühlswelt. In "Du bist perfekt für mich" hat sie eine wahre Geschichte umgesetzt und rätselt frech und satirisch wie sie einen Verehrer loswerden will. An der Seite ihres Produzenten W. G. Herrmann hat sie sich zu einer außergewöhnlichen Textdichterin entwickelt, die auch für andere Künstler erfolgreich schreibt. "Unser kleines Lied" stammt aus ihrer Feder und widmet sich der Erinnerung an ihre Mutter:  "Mit diesem Lied bist du immer bei mir/Mein ganzes Leben verdanke ich dir/An deiner Hand war auch der schwerste Weg ganz leicht/Wenn dieses Lied auch verblasst mit der Zeit/Es legt die Spur in die Ewigkeit/Wenn alles vergeht/Ich weiß die Liebe sie bleibt." Mit diesem Lied hat Mara Kayser es geschafft eine Brücke in die Vergangenheit zu schlagen. In Gedanken waren wir bei unseren lieben Verstorbenen und es ist mehr als verständlich, dass an dieser Stelle Tränen im Publikum flossen. Viel zu schnell verging die Zeit. Als Mara Kayser am Ende des Konzertes von ihrer Kirche der Kindheit schwärmte, der guten Akustik und den Erinnerungen die sie damit verbindet, war klar, dass auch sie mit ganzem Herzen hinter dem Benefizkonzert steht. Es war ihr erstes Benefizkonzert für die Mutter-Anna-Kirche in Sanktanna, im schönen Banat. Dass sie sich aber für eine Sache einsetzten kann, hat sie in der Vergangenheit oft bewiesen.  Zum Beispiel für den Wiederaufbau des abgebrannten Rathauses in Sasbachwalden, beim Einsatz für benachteiligte Kinder beim Benefizkonzert der Stiftung "Künstler helfen Kinder" oder bei der Benefizgala für "Mein Hoffnungsschimmer e.V." für Menschen die an Krebs erkrankt sind. Solch mitfühlende und entschlossen handelnde Menschen sollte es mehr geben. "Stehender Applaus für Mara Kayser, ihr Team und für den Freiburger Singkreis waren die verdiente Anerkennung für einen wundervollen musikalischen Hochgenuss" so Herr Hellstern nach dem Konzert. Der Vorstand des Fördervereins "Mutter-Anna-Kirche Sanktanna e. V." dankt von ganzen Herzen Mara Kayser, Michael Reinholz, Sepp Werner, Anton Bleiziffer und dem Freiburger Singkreis für dieses ehrenwerte Engagement und die Ehre des Benefizkonzertes zu Gunsten der Renovierung der Mutter Anna Kirche Sanktanna/Banat. Ebenso ergeht der verdiente Dank an alle die durch ihren löblichen Einsatz in der Vorbereitung, der Durchführung und der Nachbereitung des Konzertes einen Beitrag geleistet haben. Danke für die Kuchenspenden und die Spende von Germstrudel und Salzkipfel - Markenzeichen unserer Banater Backkünste. Danke an alle die keine Mühe gescheut und den weiten Weg auf sich genommen haben um diese Aktion zu unterstützen. Caetan Murany: "Keine Frage, dass auch Sie glücklich und zufrieden den Heimweg antraten. Dieser war aufgrund eines Schneesturms in der Tat nicht ganz einfach, doch hat sich jede Mühe gelohnt – fühlte es sich doch an wie in jungen Jahren, als wir mit einem ähnlichen Gefühl das Câminul Cultural verlassen hatten nach einem gelungenen Theaterabend mit dem Vetter Matz auf der Bühne. Es hat Spaß gemacht dabei zu sein und Freude, dies alles miterleben zu können – der Erfolg sei allen gegönnt."

Weitere Konzertbilder auf www.mutter-anna-kirche.de

Katharina Hell, Leingarten

Zwei Ausnahmekünstler konzertierten für den guten Zweck

Am späten Samstagnachmittag, dem 24. Februar 2018, trafen sich Orgelmusikliebhaber in der katholischen St. Clemens Kirche in Stuttgart-Botnang zum Benefiz-Orgelkonzert von Musikwissenschaftler Dr. Franz Metz. Der Auftakt des Konzertes machte Dr. Metz um 17:30 Uhr mit Joh. Seb. Bachs  „Concerto“ in a-Moll nach Vivaldi. Knapp 50 Banater Schwaben und Ihre Freunde und Unterstützer fanden sich in der angenehm temperierten Kirche ein. Plakate und Flyer kündigten schon im Vorfeld den Zweck der Veranstaltung an: Spenden zu sammeln für die katholische Pfarrkirche Mutter-Anna in Sanktanna/Banat/Rumänien. In der Ansprache des Fördervereins „Mutter-Anna-Kirche Sanktanna“ e.V. umriss Katharina Hell die Entstehung des Fördervereins, seinen Zweck und die stattgefundenen und geplanten Aktivitäten und Sanierungsprojekte. Vorerst stehen im Vordergrund der Aktivitäten des Fördervereins, weitere Spenden zu erhalten, und eine finanzielle Grundlage für ein weiteres Projekt zu schaffen. Welches Projekt als nächstes angegangen wird, entscheidet der Vorstand in Kürze nach Abstimmung mit den Verantwortlichen der Kirchengemeinde vor Ort und nach fachkundigem Rat des Ordinariats in Temeswar. Stimmgewaltig und unverwechselbar brachte Wilfried Michl Stücke aus der „Missa die Gloria“ von Pietro Mascagni zu Gehör. Ein Stück Wien wiederspiegelte sich in W. A. Mozarts „Ein Stück für ein Orgelwerk in einer Uhr“ und nahm die Zuhörer mit auf eine wundervolle Zeitreise. Mit Ihrer Musik haben die Künstler Gefühle und Bilder gezaubert und das Publikum gekonnt verzaubert.  Die drei gefühlvoll dargebotenen Musikstücke aus „Sieben Gesänge um Wort, Licht und Heil“ des Banater Komponisten Richard W. Oschanitzky (1939 – 1979) bescherten Gänsehautmomente.  Der Ausnahmekomponist, schon zu Lebzeiten eine Legende, musste viele Repressalien der damaligen kommunistischen Regierung ertragen. Er schrieb 1975 die Texte von „Sieben Gesängen um Wort, Licht und Heil“ und hinterließ einmal mehr der Nachwelt einen unschätzbaren Musikwert und eine vielseitige Fundgrube Musikalischer Stücke, die in ihrer Gänze noch nicht alle aufgeführt wurden. Umso löblicher ist es, dass zwei Banater Künstler Dr. Franz Metz und Wilfried Michl es sich zur Aufgabe gemacht haben, das musikalisch kulturelle Erbe Banater Komponisten vor dem Vergessen zu bewahren. „Rhapsodie“, eines von 200 kirchenmusikalischen Werken des Komponisten Guido Pogatschnigg (1867 – 1937 Temeswar) durfte dabei nicht fehlen. Es wurde 1936 in Temeswar komponiert und hat symphonischen Charakter. Mit den letzten beiden Komponisten Giuseppe Verdi und Leon Boellmann endete die musikalische Reise durch Europa. Mal zart - mal laut, mal sanft - mal kräftig, doch immer harmonisch bescherten uns Organist und Bariton unvergessliche Momente höchster künstlerischer Darbietung. Mit dem innigen musikalischen Gruß „Ave Maria“ verabschiedeten die Künstler ihr dankbares Publikum. Unser Dank geht an den Musikwissenschaftler und Kirchenmusiker Dr. Franz Metz für die Ehre des Benefizkonzertes und an Wilfried Michl für seine solistische Hochleistung. Der Beweis dafür war der lang anhaltende Beifall des Publikums. Es war ein Hochgenuss für unsere Ohren und Balsam für unsere Seelen. Eine alte Volksweisheit besagt “Wer singt, betet doppelt“. Wenn dann der Gesang sich mit Orgelmusik auf höchstem musikalischem Niveau verbindet, findet das „Lob des Höchsten“ seine Krönung. Dafür wurde diese Musik geschaffen und professionell von den Künstlern dargeboten. Der Förderverein „Mutter-Anna-Kirche Sanktanna“ e.V. bedankt sich  beim „Gerhardsforum Banater Schwaben“ e.V. München für die Mitorganisation und die sehr gute Zusammenarbeit. Ebenso geht unser Dank an die katholische Pfarrgemeinde St. Clemens für diese wunderbare Möglichkeit des Konzertes. Dankbar sind wir Otto Hockel, ein Banater Schwabe und Organist in St. Clemens, für die Organisation des Konzertes vor Ort. Bei allen Konzertbesuchern bedankt sich der Förderverein für die Unterstützung und Spende am selbigen Abend. Sie ermöglicht es uns, unser christliches und kulturelles Erbe für die kommende Generation zu erhalten. Vergelt´s Gott.

Katharina Hell, Leingarten

Benefiz-Orgel-Konzert von Dr. Metz in Stuttgart-Botnang
zu Gunsten der Mutter-Anna-Kirche in Sanktanna

 

Am Samstag, den 24.02.2018 findet in der Katholischen St. Clemens Kirche in 70195 Stuttgart-Botnang, Lortzingstraße 21 um 17.30 Uhr ein Orgelkonzert von Dr. Franz Metz statt.Das Konzert bildet den Auftakt zur Ausstellung "Banater Orgeln und Orgelbauer", welche im Haus der Heimat Stuttgart im Zeitraum 26.02.- 29.03.2018 stattfindet. Gemäß dem Motto der Ausstellung erklingen auf der Königin der Instrumente auch Werke Banater Künstler. Das Benefizkonzert, welches in der 1933 erbauten einschiffigen Kirche erklingen wird, ist vom Gerhardsforum Banater Schwaben e.V. initiiert und wird zur Renovierung der Katholischen Mutter-Anna-Kirche in Sanktanna/Banat/Rumänien auf Einladung des Fördervereins Mutter-Anna-Kirche Sanktanna e.V. veranstaltet. Der Eintritt ist frei. Spenden für die Mutter-Anna-Kirche und die dringend notwendigen Sanierungsarbeiten werden dankbar entgegengenommen.

Hiermit ergeht eine herzliche Einladung an alle Musikliebhaber der klassischen und geistlichen Musik. Im Programm stehen Werke von J. S. Bach, W. A. Mozart, Louis Vierne, Pietro Mascagni, Giuseppe Verdi und Werke Banater Komponisten.

Lassen Sie sich verzaubern und überraschen von Dr. Franz Metz an der Orgel und dem Solisten Wilfried Michl (Bariton).

Beide verstehen es besonders gut mit zarten und auch mit kräftigen Tönen bis in das Innerste der menschlichen Seele vorzudringen und sie zum Klingen zu bringen.

Für Rückfragen zum Programm und zum Ablauf des Abends stehen Ihnen die Veranstalter gerne zur Verfügung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Telefon: 07131-1217955 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 

 

 

Mara Kayser - eine unverwechselbare Stimme in Leingarten

Mara Kayser,

 

Mara Kayser, unser Aushängeschild aus dem Banat gibt uns die Ehre eines Benefizkonzertes. Es findet am Samstag, den 17. März 2018 in 74211 Leingarten in der Schwaigerner Str. 76 im Kulturgebäude statt. Beginn ist um 19.00 Uhr. Einlass in den Großen Saal ist um 18.00 Uhr. Hierzu ergeht herzliche Einladung. Lassen Sie sich den musikalischen Hochgenuss nicht entgehen!

 

Es erwartet Sie ein Unterhaltungsprogramm von großer musikalischer Bandbreite: Von Volkstümlicher Musik über Schlager, bis hin zu romantischen Balladen und gefühlvollen Chansons . Sie erleben einen bunten Melodienblumenstrauß mit vielen Überraschungsmomenten und tausend Facetten einer unverwechselbaren Stimme. Mara Kayser , das musikalische Aushängeschild der Banater Schwaben, gewann mehrfach die "Schlagerparade der Volksmusik" und veröffentlichte 2006 mit "Alle Männer dieser Welt" ihre erste Schlagersingle. Im gleichen Jahr wurde sie zur Künstlerin des Jahres nominiert. Als Gäste treten auf: Michael Reinholz und der Freiburger Singkreis unter der Leitung von Anton Bleiziffer. Beide standen schon vor Jahren mit Mara Kayser im Tonstudio und auf der Bühne. Abwechslungsreich und stimmungsvoll werden die Künstler des Abends Sie mit Musik und Licht verzaubern und an manchen Stellen ins Programm mit einbinden.

Am Nachmittag des 17. März 2018 zwischen 15.00 Uhr und 18.00 Uhr bietet der Förderverein die Gelegenheit der Begegnung im Kleinen Saal des Kulturgebäudes. Bei Kaffee, Tee und Kuchen besteht die Möglichkeit, in der Zeit von 15.30 Uhr bis 17.30 Uhr mit Mara Kayser ins Gespräch zu kommen. Mara ist nicht nur unser Aushängeschild, sondern mitten unter uns. Sie will uns nicht nur von der Bühne zuwinken - sie will mit uns gemeinsam singen, reden und fröhlich sein. Ergreifen Sie die Chance sich untereinander auszutauschen, neue Kontakte zu knüpfen und alte zu pflegen. Besonders schön wäre es, wenn ehemalige Schulkollegen, Freunde, Nachbarn und Fans von Mara Kayser von diesem Angebot Gebrauch machen würden. Ein Imbiss am Abend stärkt für das bevorstehende Konzert und kann bis 18.00 Uhr ebenfalls im Kleinen Saal des Kulturgebäudes eingenommen werden.

Der Eintritt ist sowohl am Nachmittag als auch bei der Abendveranstaltung frei. Um Spenden zur Sanierung der Mutter-Anna-Kirche wird freundlich gebeten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Für Rückfragen steht Ihnen der Veranstalter unter der Telefonnummer: 07131-1217955 und per Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zur Verfügung.

 

 

Musikalische Grüße an die Heimat

Am Samstag, den 18. November 2017, fand in der St. Josef Kirche in Karlsruhe-Grünwinkel das erste Benefizkonzert des Chores der Banater Schwaben Karlsruhe zugunsten der Renovierung der katholischen Mutter-Anna-Kirche in Neusanktanna statt.

120 Personen sind der Einladung gefolgt und erlebten einen kräftigen, musikalisch klangvollen Auftakt. "Die Himmel rühmen" von Ludwig van Beethoven, welches sich anfangs auf den Psalm 19 - Gottes Herrlichkeit in seiner Schöpfung und in seinem Gesetz - bezieht, war ein eigens für diese Veranstaltung einstudiertes Werk und bot einen Vorgeschmack auf die weiteren Stationen der musikalischen Reise.